Archiv für

R10

Veröffentlicht in 14. April 2013

Wahrlich einer der besten Fußballer die die Fußballwelt je gesehen hat. FIFA-Weltfussballer. Weltmeister. Unglaubliche Dinge, die Ronaldinho – Kürzel R10 – mit dem Ball anstellt. Tempodribblings. Ballartist. Dann zu viel Leben. Zu viel Spaß und um die Häuser ziehen. Wenig was einen Profisportler auszeichnet. Wenig was Trainer und Fans glücklich macht. Und er war weg. Zurück nach Brasilien. Dort macht Ronaldinho gerade wieder auf sich aufmerksam. Fußballerisch! Hier ins Bild gesetzt in einem fantastischen Daumenkino. Du erinnerst dich…. eine ganze spezielle Kunst – die uns so manche Schulstunde verkürzte.

Von Jesus glauben lernen

Veröffentlicht in 12. April 2013

Sturm! Todesangst! Schlaf. Hilferuf! Rettung! Eine wunderbare Geschichte. „Meister, Meister, wir kommen um!“ Ein Stück Buße, ein Stück Umkehr, eine Revolte, den Herrn aus dem Schlaf zu holen! Wo ist euer Glaube? Glaube übersteigt die eigene Wahrnehmung, entgrenzt und vertraut nicht nur auf eine von Menschen gemachte Aktivität. Wer glaubt lässt los, liegt im Boot, treibt davon, schläft um bei Gott wach sein zu können.  Bilderquelle: Sieger Köder (12. – 26. April Kunstausstellung in Murr)

Fußball – Mehr als ein Sport

Veröffentlicht in 11. April 2013

  Gespielt in aller Welt, diskutiert in allen Kneipen, banal und groß: In Deutschland läuft es gerade besonders gut. Bevor es hier gleich um die Champions League geht, um die verrückt-euphorische Last-Minute-Borussia aus Dortmund und den einmaligen FC Bayern, seien ein paar grundsätzliche Worte zu dem Sport als solchem erlaubt. Das ist zwar nicht üblich, immer drängt ja ein Spieltag, doch in dieser Woche führt DIE ZEIT eine Fußballseite ein und würden das gern erklären: Fußball ist fast nichts. Zwei mal elf Menschen, die mit den Füßen einen Ball im gegnerischen Tor unterbringen wollen, dazu eine Reihe einfacher Regeln sowie eine komplizierte (die Abseitsregel). Der Ball kann im Übrigen auch eine Dose sein oder ein Stein, die Tore ein paar auf den Boden gelegte…

Freund oder Feind – Der Galibier

Veröffentlicht in 10. April 2013

Wunderbarer Film über die Schönheit des Radfahrens. Der Berge. Die Einsamkeit. Der Kampf mit dir selbst. Der Steigung. Den Bedingungen. Dem Material. Die letzten Meter. Das Bezwingen. Die Erlösung. Und den Rausch der Abfahrt.

Rider – Patrick Seabase, Producer – Baptiste Planche, Editor – Jonas Scheiwiller, Director – Tobias Weber

Based on an initiative by Gian Paul Lozza.

Music
„Cumulo Nimbus“, Paul Mottram, 2005, „Solar IV“, Dan Skinner/Adam Skinner, 2009, „Sicilia 3“, Chris Blackwell, 2008, „Dark Deeds“, Terry Devine-King, 2004, „Subsonix“, Duncan Pittock, 2002, „Dark 3.13“, Darkspace, 2008

Wäre Gut

Veröffentlicht in 9. April 2013

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Morgenrunde. Laufen. Meine Runde. Endlich nach zwei Wochen Pause. Den Schafberg hoch. Über den Höhenrücken wieder zurück in meine Straße. Knapp sechs Kilometer. Ein freundliches Hallo zu Walkern und Spaziergängern. Oft bekannte Gesichter. Meist mit Hunden unterwegs. Alles ganz entspannt. Ein „Guten Morgen“ zu Freunden, vor dem Haus stehend. Kurz vor dem Weg zur Arbeit. Meine Runde. Zeit zum Schauen. Fortschritte der Natur. Zeit zum Denken. Zum Genießen. Die Anstrengung fein dosiert. Laufen nur für mich. Tut gut. Nicht mit einem definierten Ziel. Dann Traning genannt. Einfach nur so. Gerne in einer Regelmäßigkeit. Wenn es die Zeit zulässt. Sollte sie eigentlich. Wäre gut.

Panem et circenses!

Veröffentlicht in 7. April 2013

Brot und Zirkusspiele. Mit viel Geld und ehrlicherweise auch Glanz ist ein Münchener KickVerein zu viele Spieltage vor Schluss der Runde Deutscher Meister geworden. Als glühender Anhänger eines anderen süddeutschen Vereines für Ballkunst/Bewegungsspiele (2012/13 weniger erfolgreich) habe ich Respekt. Beifall. Chapeau. Glückwunsch und gut ist. Sie gewinnen, verlieren kaum und stellen Rekorde um Rekorde auf. Absolut verdient. Machen vieles richtig. Vielleicht fast alles. Vielleicht ein Jahrhundertteam mit Trainer und allem was dazu gehört. Und wie man hört wird weiter Geld ausgegeben. Werden weiterhin andere Mannschaften durch Spielerabwerbungen geschwächt. Den Trainer den die ganze Welt will/wollte (??) kommt zur neuen Saison. Noch mehr Erfolg. Noch mehr Rekorde. Noch mehr Siege. Noch mehr Tore. Besser als unsere National-Elf, was der eine oder andere mögen mag. Aber…

Wenn Du rufst

Veröffentlicht in 31. März 2013

  Gott des Lebens, wir sind mit dem Leben noch nicht fertig, auch wenn es zu Ende ist. Das Grab ist leer – und wir nehmen die Hoffnung mit nach Hause. Mit ihr wollen wir deine Welt verändern und den Menschen in aller Offenheit begegnen. Mit ihr arbeiten wir für die Zukunft unserer Kinder. Mit ihr teilen wir unseren Wohlstand mit den Ärmsten. Mit ihr bewahren wir deine Schöpfung. Mit ihr treten wir für Gerechtigkeit ein und befreien die Welt von der Angst. Mit ihr fördern wir das Leben und verlachen den Tod. Mit ihr sterben wir – und stehen von den Toten auf, wenn du uns rufst.      Quelle: ePistel

55 Minuten – Und so geht…

Veröffentlicht in 29. März 2013

Wir übertragen nun einen evangelisch-freikirchlichen Gottesdienst…
Kirchenglocken. Wohl ein Symbol für der Gottesdienst möge beginnen. Ein Symbol auf das die Baumeister der Erlöserkirche in Marbach verzichtet haben. Lieber das Kreuz, das über das Neckartal des Nächtens leuchtet. Radio. SWR4. Braucht man das wirklich? Bin skeptisch.
Ich sitze am Strand. Sonnenschein – aber kühl. Blick aufs Wasser. Gemütlich gemacht. Dick eingepackt. Kopfhörer. Beeindruckend. Per App und Livestream direkt mit „meiner“ Kirchengemeinde verbunden. Schon was Besonderes. Für mich eine Premiere. Für unsere Gemeinde auch. Und dann: vertraute Stimmen. Mir bekannte Menschen. Ich sehe ihre Gesichter. Bin mittendrin – und doch weit weg. Könnte heulen wie ein Schloßhund. Kein Heimweh. Nein Freude.
Karfreitag. Eigentlich kein Tag für Freude und Feiern. Würdelos. Kein Tag zum Besingen. Und doch anders. Angefangen bereits am Tag zuvor. Die Nachrichten um 10 Uhr haben es gemeldet. Kein Methodist – nein der Papst verändert die Richtung. Keine Kirche – nein ein Gefängnis ist Ort des traditionellen Gottesdienstes. Einmalig. Mit Fußwaschung an jugendlichen Straftätern und -innen! Nicht alle sind damit einverstanden. Wie an Karfreitag.
Unser Anfang und unser Ende. Lieder. Texte. Musik. Fragen – keine Antworten. Gebete. Und das Kreuz. Vielleicht doch kein Geheimnis für die Welt. Gerade trotz der vielen Kreuze bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung… und die Erkenntnis des Hauptmanns. „Dieser Mann war wahrlich Gottes Sohn!“

55 Minuten am Radio. Wie für mich gemacht. Danke. Live aus Marbach hörten sie…. Und so geht und gebt etwas weiter.

Franz Alt über den neuen Papst

Veröffentlicht in 28. März 2013

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Franziskus war arm, Ökologe und Pazifist – und die Kirche?
Welch ein Anspruch! Erstmals wagt ein Papst sich Franziskus zu nennen. Franz von Assisi war konsequenter Ökologe, überzeugter Pazifist, echter Tierfreund und radikal arm. Dieser Anspruch ist heute geradezu revolutionär und steht in krassem Widerspruch zu Prunk und Protz der real existierenden Amtskirche. Die letzten Päpste hießen Benedikt, Johannes, Paul, Pius oder Leo. Aber noch nie hatte einer gewagt, sich Franziskus, also sich nach dem populärsten Heiligen, zu nennen. Der Anspruch war zu groß.

Ist der neue Papst verrückt oder nur verwegen, mutig oder einfach naiv?
In den ersten Tagen wird von allen Beobachtern seine Bescheidenheit gelobt. Das ist schon viel bei einem solchen Amt in dieser außenorientierten Zeit. Aber der Heilige aus Assisi war nicht nur bescheiden, er war geradezu revolutionär, sein Vorbild war Jesus in aller Konsequenz. Der Radikalität des Heiligen Franz ist geradezu zum Fürchten. Geht so was noch im 21. Jahrhundert?
Im frühen 13. Jahrhundert war Franziskus Gottes grüner Krieger. Er predigte den Vögeln, umarmte den Wolf, griff leidenschaftlich Papst und Kirche an, war der Heilige der Armut und pries in seinem unsterblichen Sonnengesang Sonne und Mond als unsere Geschwister.
Es steckt also ein gewaltiger und sehr moderner Anspruch im Namen des neuen Papstes, sozusagen ein ökosoziales Zukunftsprogramm. Franziskus tritt aber damit ein äußerst gefährliches Erbe an.
Die Vatikan-Bank ist in kriminelle Machenschaften verstrickt. Beim Thema Bewahrung der Schöpfung war die Stimme der Kirche kaum vernehmbar so wie tausend Jahre lang bei fast allen Kriegen. Kann also jetzt alles anders werden? Ökosozial und konsequent pazifistisch statt marktradikal und angepasst?
Franziskus war konsequenter Jesus-Nachfolger, Gottes-Menschen- und Tierfreund. Doch die Kirche hat aus Jesus das „liebe Jesulein“ und aus Franziskus den komischen Heiligen und verkitschten Tierliebhaber gemacht.
Tatsächlich ist Franziskus aber der Jahrtausendheilige
Und erstmals wagt ein Papst, sich nach ihm zu nennen, ihn als Vorbild zu preisen. Es wird sich zeigen, ob der neue Name nur ein populärer PR-Gag ist oder ein aufregendes, die Welt veränderndes Programm und Abenteuer.
Es ist zum Beispiel unvorstellbar, dass Franz von Assisi anderen Menschen vorgeschrieben hätte, wie sie sexuell orientiert zu sein haben. Aber genau das hat der Kardinal Jorge Mario Bergoglio bisher getan, wenn er die Homo-Ehe als „Teufelswerk“ bezeichnet hat.
Wer wie Franziskus Liebe predigt, darf die Homo-Liebe nicht diffamieren. Und wer von Gerechtigkeit spricht, darf Frauen nicht von Kirchenämtern ausschließen. Jesus wusste, warum er gesagt hat: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“
Auch Papst Franziskus wird an seinen Taten gemessen werden. Sein Pontifikat kann die Welt verändern.

Illustration: Miro Poferl

Ich wart‘ mal wieder

Veröffentlicht in 21. März 2013

Ich hoff‘ der ganze Frust verschwindet, der mich zu lange schon umgibt. Ich wäre gerne ein Magnet, der warmes Licht anzieht! Was unterm Schnee verborgen lag, bringt dann die Sonne an den Tag. Viele mögliche Ideen Ach, könnt ich doch die Zeit vordrehen Und ich wart‘ mal wieder auf den Frühling. Man kann nicht nur traurige Lieder singen. Doch bald werden sie wieder anders klingen, wenn die ersten Sonnentage Wärme bringen! Die alten winterkalten Gedanken verfliegen, wie Rauch im lauen Wind. Wenn wir in den Wiesen liegen und etwas Neues beginnt Ich finde wieder die richtigen Worte Ich treffe wieder den richtigen Ton Ich kann dem Drang nicht widerstehen. Ach, könnt ich doch die Zeit vordrehen… . Man kann nicht nur traurige Lieder singen,…

Rudi I

Veröffentlicht in 19. März 2013

Lieber Gott. Danke. Bedeutender Tag. Habe das System der Falle durchschaut. Anarchie! Ran an den Käse. Dein Rudi-DieMaus — SeiterBlick (@SeiterBlick) March 19, 2013 SeiterBlick ist jetzt auf Twitter. Nette (nicht die kleine Schwester von…) Möglichkeit kleinste Geschichten und Gezwitscher in die Weite zu verteilen. Mal lesenswert. Mal Blödsinn. Mal tiefsinnig.  Hinweis: Die Tweets werden auf SeiterBlick  im Normalfall nicht veröffentlicht.

Idiot

Veröffentlicht in 15. März 2013

Mit Tills Geballer und Genuschel allererster Sahne hatte die Woche einen Traumstart. Wenn man den Sonntagabend mal an den Anfang setzt. Was ja erlaubt und frei definierbar ist. Weiterhin Spannung. Doppelt zählende Auswärtstore. 115 Kardinäle eingesperrt. Endlich sagen böse Zungen. 19:10 Weißer Rauch! Rom. Nein nicht die weiß-roten Wasenkicker hatten ihre Sternstunde in der italienischen Hauptstadt. Die waren zwar auch da. Habens versucht. Lagen schon mit Zwei hinten. Allein im weiten Rund des Olympiastadions. Ausgesperrt. Vielleicht besser so. War nichts Erhebendes was dort geschah. Allein vielleicht auch weil der Rest auf dem Petersplatz nach Neuigkeiten Ausschau hielt. Und der 76jährige Argentinier in seinen letzten Gedanken, während schon der Rauch – ebenfalls weiß – aufstieg. Im Gewand – ebenfalls weiß! Mütze auf (weiß) auf der…