Posts from the “QuerBeet” Category

DSGVO mit Senf

Posted on 25. Mai 2018

Wenn es vielleicht auch nicht der Form entspricht. Hier ein paar Anmerkungen unserseits, die wohl notwendig sein könnten. Wir akzeptieren und halten uns an alle Vorgaben, die diese Verordnung vorgibt. Weil es wichtig ist mit Dingen sorgfältig umzugehen. Sehr wichtig. Du bist wichtig. Das haben wir schon immer so gemacht. Nicht weil wir die Super-Checker sind. Nein! Weil es normal ist. Leider braucht es dazu einer Verordnung, weil dies manche nicht kapieren. Traurig genug. Nichts ist mehr schützenswert als die Freiheit. Wir speichern keine Daten um Newsletter zu versenden. Newsletter sind meist scheisse. Warum sollten wir das tun? Uns interessiert einen Scheiss von welcher Webseite Du kommst, wie lange Du verweilst und welchen Browser Du benutzt. Wir haben keine Lust und Zeit diese Daten…

Zebrastreifen

Posted on 1. Februar 2018

Kürzlich standen ein Grevyzebra, ein einbeiniges Bergzebra und ein sehr schön gezeichnetes Steppenzebra zusammen. Das einbeinige Bergzebra verlangte zu sitzen. Dem Begehr gaben das Grevyzebra und das Steppenzebra statt, wünschten aber, dass das Bergzebra einen Witz erzählen sollte. »So haben wir nicht gewettet«, rief das einbeinige Bergzebra in die Runde und blieb weiterhin stehen. »Du bist total humorlos«, wetterten das Grevyzebra und das sehr schön gezeichnete Steppenzebra im Chor. Dann war Fütterung. Quelle: TAZ | Rubrik Das Wetter

Plusquamperfekt

Posted on 2. Oktober 2017

Ab sofort lächle ich dich an. Wochenlanges überlegen. Europaweite Ausschreibung. Brainstorming. Flip-Charts. Ein Hin-und-Her. Abwägen. Erste Entwürfe. Bohnenkaffee aus großen Tassen. Festlegen. Anonyme Feldversuche und Beratungen. Waldspaziergänge – um einen klaren Kopf zu bekommen. Zweifel. Ist die richtige Zeit für den Wechsel? Doch lieber noch Warten. QUATSCH! War alles nicht notwendig! Idee: Brille, Ohren und Käppi. Umsetzung einfach. 1000 Dank an twistdesign. Tage des Wartens,  die sich gelohnt haben. Herrlich. Habe wirklich getestet. Vergelts an die Zwei. Einfach so. Ohne Vorwarnung. »…ich schmeiss mich weg……das ist gut!!«, war eine der Reaktionen. Mein erster Eindruck: bin GEFLASHT WOW…… YEAHHHHHH love it es sieht so »unfertig« aus…. wie ich und krumm…. Bin gerade glaube ich in mich selbst verliebt ;-) Krumm und unfertig. Was ist schon perfekt,…

untersommert

Posted on 18. September 2017

DIE ZEIT macht seit Monaten eine Umfrage »Wie geht es uns?«. Mögliche Antworten: Gut/Schlecht. Und es wird nach einem Eigenschaftswort (Adjektiv – muss auch googeln) gefragt. In der Grundschule wird auch von einem Wie-Wort gesprochen. Was den Nagel ziemlich auf den Kopf trifft. Über eine Million Menschen antworteten und antworten auf ihr Wohlbefinden. Und geben einen Einblick wie sich ihr Zustand beschreiben lässt. Über 6.000 Wörter wurden genannt. Über 4.500 Wörter wurden bisher neu erfunden. Mein Lieblingswort »untersommert«. Auf die mir gestellte Frage »Wie geht’s?« antworte ich in den letzten Tagen mit »untersommert«. Und erkläre. Ist immer ein schmaler Grad zwischen, willst-du-mich-auf-die-Schippe-nehmen, Fragezeichen im Blick und einem Lächeln. Da mein Wesen und Denken nicht ganz unbekannt ist – ich bei Fremden eher freundlich vorsichtig agiere…

Zapfpistole

Posted on 5. Juli 2017

Zum Abschied reicht mir die Kassiererin beide Hände über die Theke um sich zu bedanken. Was für eine Geste. Dabei – so finde ich – nichts ungewöhnliches. Irgendwo A7 zwischen Feuchtwangen und Ulm. Stau. Tankanzeige auf Reserve. Ich bin kein Freund von das-reicht-noch’n-Stück, vielleicht sogar ganz. Was den Benzinvorrat angeht ehe feiger Natur. Also raus in die Tanke. Alles voll. Warten. Drei Motorräder fahren weg. Ich hin. Richtige Seite. Sieht man übrigens bei neueren Fahrzeugen an dem kleinen Pfeil neben der Tankuhr. Lange nicht gewusst. Egal. Tank auf. Das Zapfventil – umgangssprachlich Zapfpistole genannt – ist über einen Schlauch mit der Zapfsäule verbunden. Ganz ehrlich. Tante Google. Wusste im ersten Moment nicht wie das Teil heißt. Rein damit in den Tankeinfüllstutzen. Tut sich nichts.…

Arschloch-Dichte

Posted on 27. Mai 2017

Auch wenn die U-Bahn voll ist: Kirchentag ist super. Hier kommen die Leute zusammen, die etwas ändern wollen und noch Sinn im Sein suchen. Wunderbar beschrieben, geschildert wie auch immer in der TAZ von Bernhard Pötter! Ach Gottchen – der Unterricht an den Schulen fällt aus! Die U-Bahn ist voll! In den Turnhallen riecht es nach Schweiß! Das Gemaule über die Protestanten, die Berlin fluten, gehört in der Hauptstadt des Meckerns fast schon zum guten Ton. Aber es geht nicht ums Deo. Sondern ums Deo Gratias – Gott sei Dank haben wir sie, die Halleluja-Schlümpfe. Die freundliche Übernahme Berlins durch die singenden, tanzenden und manchmal nervenden mehr oder weniger Gläubigen ist das Beste, was der Stadt passieren kann. Bei Kirchen- und Katholikentagen ist die Arschloch-Dichte…

Der Prellbock und das Kryptonite

Posted on 10. Mai 2017

 

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Runter nach Friedrichshafen. Ich sage es so platt. Ohne zu wissen wie hoch Friedrichshafen wirklich liegt. Also meine Meereshöhe und so. Bodensee. Rhein. Mhh… in etwa doch höher? In den Süden fährt man runter. In den Norden hoch. Vermutlich geht es richtigerweise eher runter, wenn man nach oben fährt. Und der Süden ist höher gelegen. Wenigstens anfänglich. Wie wohl andere darüber denken und sagen. Also die im Norden meine ich.
Ich navigiere durch die Bahn-App. Verbindungen ok. Baden-Württemberg-Ticket. Die immer-wieder-kehrende-Frage. Hat mit »kehren»« nicht wirklich was zu tun. Kostet das Fahrrad extra? Da mein Fahrrad mal schwarz gefahren ist. Sprich ohne Ticket. Ich 60 Euren (plus Gebühren) bezahlen durfte – besser musste (wenn du Post einer russischen Inkassofirma bekommst, geht es dir nicht mehr ums Prinzip), bin ich auf Nummer sicher gegangen. Extraticket über Online – ich sage mal schwierig oder ich bin zu doof. Also rechtzeitig am Bahnsteig sein. Fahrtkartenautomat. Vier Felder zur Auswahl. Tastatur. Suche »Fahrradticket«. Gefunden. Bezahlt (5,50 Euren den ganzen Tag im Nahverkehr, kurioserweise kann ich in Marbach/Neckar ein Radtages-Ticket für Bayern und NRW kaufen). EC-Karte rein. PIN. Schnipsel kommt raus und Quittung. Gutes Gefühl.
Nach Stuttgart. Über die Nordsee zwecks kleinem Happen zum Bahnsteig 15.
Höre »Oberleitungsschaden zwischen Göppingen und Plochingen«. Prima. Keinerlei Züge in Richtung Ulm. AHA. Läuft.
Navigator. Alternativen anschauen. Nicht wirklich. ICE. OK – die werden doch mit sich reden lassen. Müssen. Transportauftrag und so. Vertragliche Bindung mit dem Kauf des Tickets. Und fährt er überhaupt? Fährt. Rein. Mit Rad. »Das Rad muss raus«, so die freundliche Schaffnerin bestimmend. Aber…. versuche ich zu sagen. Du merkst schnell wenn »aber« sinnlos ist. Schnell das Bike am Bahnsteig-Anfang mit dem Kryptonite versorgen. So ein Kopfbahnhof hat was. Prellbock. Geländer. Hoffend das es noch hängt, wenn ich zurück.  Kein Verbotsschild »Fahrrad abstellen und hängen verboten« dran. Die Idee hatte bisher niemand.

Nächster Versuch. Mitfahrt-Genehmigung erteilt. Trotz ungültigem Ticket. »Hier kann ich mal drüber wegsehen (großzügig – danke vielmals). Fahrrad aus Sicherheitsgründen (mangelnde Befestigungsmöglichkeit) absolutes NEIN.« Ein Schaffner-Kollege musste wohl mal 500 Euren Strafe bezahlen, höre ich sie erklärend sagen. Ganz ehrlich… habe mir bei der Abfahrt bereits Gedanken gemacht ob eine Fahrrad-Mitnahme überhaupt Sinn macht. Heute mit Sicherheit nicht. Im Nachhinein ist man manchmal klüger.

Ulm. Ankunft in Friedrichshafen.
Ich höre noch sagen »und was wenn Achim nicht kommt«. Ich bin da. Alles gut.

Die 5,50 Euren hätte ich mir sparen können.
Friedrichshafen liegt 400 m über NHN.
Und mein Rad war noch da. Diese Geschichte gibt’s ein andermal.

Brauchen wir – Glauben Sie

Posted on 29. März 2017

1703_umfrage.pngHabe mich an einer Umfrage der ZEIT beteiligt. Ist mir zugeploppt. Wie jeden Tag. Browser klicken. Die ZEIT öffnet sich. Standard. Die ZEIT öffnet sich. Klingt fast schon philosophisch. Die Fragestellung weniger: Brauchen wir einen Fahrradführerschein für Erwachsene? Mhhh…
Was eine schwachsinnige Frage. Ich habe mir nicht die ZEIT genommen (Wortspiel) das »Für und Wider« der beiden Parteien zu lesen. Wenn es diese überhaupt gab. Habe nicht darüber nachgedacht, ob wirklich jemand tatsächlich dafür ist oder sein kann. Wie ticken diese Menschen? Wird in der Redaktionskonferenz bestimmt »Du schreibst Für«? Oh Mann! Was will die Alte? Dann wird die Umfrage ins Netz gestellt. Und Menschen denken sich, da hat sich jemand etwas dabei gedacht. Und die Menschen die ansonsten immer dagegen sind, können einmal (besser jetzt) dafür sein.

Mitgemacht.
Begründung hingeschlampt. Dritter Satz nahezu genial. Wahrheit. Senden. Ja. Sicher? JA.
Ich muss mich dann einloggen. Warum eigentlich? Das sind dann die Momente bei denen ich gerne die Lust verliere. Passwort vergessen und so. Dann halt nicht. Passwort erkannt. Fertig.
Ging dann ratzfatz. Ergebnis 73 Prozent. Dagegen. YEAH.
Vernünftig.
Es öffnet sich ein weiteres Fenster. Ohne mein zutun. OOPS. Meine bisherigen Umfrageteilnahmen. Ahh. Interessant.
Wenn das so weitergeht…
… gehe ich dann mal kurz aufs Rathaus meinen Fahrradführerschein abzuholen. Oh Mann! Sch…