Es ist ruhiger diese Woche, diese Wochen. Nicht, weil alles klar ist, sondern weil weniger drängt. Eine Stille, die nichts sortiert, sondern offen lässt. Mein Chef sagt: mach nichts. Mhhh – ich lächle. Weniger tun macht nicht zufriedener. Es franst eher aus, verheddert sich im Klein-Klein. Dienstag? Mittwoch? Verschwimmen. Ich könnte planen, Listen schreiben, abhaken, die Straße kehren, das Auto putzen – so tun, als wäre Ordnung gleich Bedeutung. Ist sie aber nicht. Also raus. Bewegung. Solange der März noch kühl ist und die Finger erst nach ein paar Kilometern wieder dazugehören. Die Pflanzen wollen. Die Bäume. Ich auch. Eine Schicht weniger, ein bisschen leichter werden. Außen milder, innen beweglicher – das ist so ein leiser Deal mit mir selbst. Und dann diese Schlagzeile:…
