Hallo Achim Seiter,
wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß mit Dropbox Plus. Mit dieser E-Mail möchten wir Sie kurz darauf hinweisen, dass Ihr Abo am 22. August 2025 automatisch verlängert wird.
Ein Abschied in mehreren Gedanken.
Ich habe meine Dropbox gekündigt.
Nicht spontan. Nicht wütend. Die Dropbox hat mir »den Arsch gerettet«, als alles weg war.
Eher leise, aber entschieden.
Nicht weil ich alles ablehne, was aus Übersee kommt. Ganz im Gegenteil. Ich nutze viele Tools, die dort entwickelt wurden. Ich schätze die Offenheit, den Erfindergeist, die Haltung vieler Projekte. Und ich werde sie auch weiterhin nutzen – aber mit einem wacheren Blick.
Weil ich irgendwann gemerkt habe, dass mir nicht mehr wohl ist mit dem Gedanken, dass meine Texte, Ideen, Fotos – mein digitales Ich – irgendwo auf amerikanischen Servern lagern. Weil ich nicht mehr mitspielen will in einem Spiel, das auf Bequemlichkeit baut und Kontrolle verschenkt.
Es ist nicht nur ein Dienstleister.
Es ist ein System.
Und ich bin raus.
Ich will zurück nach Europa.
Zurück zu einer digitalen Heimat, die wenigstens versucht, Datenschutz ernst zu nehmen.
Zurück zu einem Raum, in dem meine Daten nicht sofort Rohstoff für Werbealgorithmen werden.
Klar, es ist unbequem.
Sich neu zu organisieren.
Sich zu entscheiden.
Sich nicht mehr alles gefallen zu lassen.
Aber genau darin liegt die Freiheit.
Im Nein.
Im eigenen Weg.
Im bewussten Verlassen einer Komfortzone,
die längst keine mehr war.
Und vielleicht ist es nur ein kleiner Schritt.
Aber es ist meiner.
Vielleicht ist das naiv. Vielleicht ist es nur ein Tropfen auf den heißen Server. Aber es fühlt sich richtig an. Denn manchmal beginnt Verantwortung genau da, wo Komfort endet.
