Gebet 2024

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WOW
2024.
Neue Minute. Stunde.
Neuer Tag. Monat.
Neues Jahr.

Bisher getragen – mit so vielem.
Manche mit allem
Manche vielleicht nur mit dem Notwendigsten.
Manche mit weniger.
Mit nichts.
Zu schwach, zu enttäuscht…

Und doch:
Getragen sein – selbst wenn ich/wir es nicht erkennen können.

Dafür ein dickes fettes großartiges DANKE.
Ich verstehe, dass dieses DANKE in unterschiedlichen Lautstärke erfolgt.
Hell. Klar. Freudig.
Vielleicht nur ein paar Murmeln.
Vielleicht nur ein Zucken der Lippen.
Vielleicht nicht einmal das.

Wenn et Bedde sich lohne däät, wat meinste wohl, Wat ich dann bedde däät.
Wenn das Beten sich lohnen würde, was meinst du wohl, was ich dann beten würde.
Ohne Prioritäten, einfach so, wie es käm’, fing’ ich an, nicht bei Adam und nicht bei Unendlich, trotzdem: Jede, Jeder und jedes käme dran.

Für all das, wo der Wurm drin, für all das, was mich immer schon quält.
Für all das, was sich wohl niemals ändert, klar, und auch für das, was mir g’fällt.

Und ein Vaterunser dem Feldherrn, der nur wartet, dass er endlich verliert.
Dem es hochkommt bei seinen Triumphzügen, der Obelisken g’nug apportiert.

Ich würde beten für Sand im Getriebe und jede Klofrau kriegt Riesenapplaus.
Überhaupt jeder Unmengen Liebe und Sisyphus nicht nur ne Paus.

Ja, wenn et Bedde sich lohne däät, wat meinste wohl,Wat ich dann bedde däät, bedde däät.

(Textpassagen aus BAP-Song)

2024.
Neue Minute. Stunde.
Neuer Tag. Monat.
Neues Jahr.
Sich lohnen, auf dass wir irgendwann – sei es uns vergönnt – wieder dankend zurückschauen können?

Was soll ich hierzu sagen?
Was beten?
Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe?
Daran möchte ich mich messen.
Daran möchte ich gemessen werden.

Immer.
2024.
Neue Minute. Stunde.
Neuer Tag. Monat.
Neu.
Neu.
Immer.
Amen.