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Es gilt. Meine Güte. Welche Spannung. Heute Jubel für das Erreichen des nächsten Endspiels. Oder Trauer. Alles vorbei mit Liga eins. Unvorstellbar und doch nah. Sehr sogar wie andere sagen. Die Statistik sagt, wer am 31. Spieltag den letzten Tabellenplatz belegt steigt ab. Chancenlos. Bis auf einmal. Wir werden das zweite Mal sein. Oder eben nicht. Überhaupt: Mich interessieren Tore. Eins mehr als der Gegner. Klassiker fürs Phrasenschwein. So what. Das Gute. Du weißt nicht wie es ausgeht. Deshalb gehen Menschen zum Fußball. In dieser Anspannung. Zwischen Himmelhochjauchzen und zu Tode betrübt. Ein schmaler Grat. Die Fußballsaison geht in die entscheidende Phase. Und es klingt verrückt. Ich freu mich so auf diese Spiele. Alles oder nichts. Die Tiefen tiefer. Die Höhen höher. Der Jubel der Meisterschaft verhallt nie. Davon zehren. Irgendwann kommen wieder fette Jahre. Wahrer Kampf ist der nach und gegen unten. Kurz vor dem nichts. Immer oben ist langweilig. Meine das wirklich so. So wie das Leben. Vonwegen Vertrösten oder ähnliches. Heute: Voller Hoffnung das Ding noch umzubiegen. Vor Jahren singen gegnerische Fans das »so schön euch nicht mehr zu sehn«. Lasst sie singen. Gehört dazu. Das ist das Spiel mit der Häme. Und: Du steigst nicht in diesen drei Spielen ab. Du arbeitest die ganze Serie darauf hin. Noch drei Spieltage. Durchhalteparole: Mainz ist nicht Barcelona. Es gilt. Yeah.