Archiv für

Mit leeren Händen

Veröffentlicht in 28. Februar 2013

Wir sind nicht mehr Papst! Hier ein Artikel zum „Nichtvergessen“ aus DER SPIEGEL im April 2010. Wie aktuell! Der zögerliche Umgang des Papstes mit den Sündenfällen seiner Priester weitet sich zur Kirchenkrise aus und schürt die Empörung über sein Pontifikat. Benedikt hat es sich mit Juden und Muslimen, mit vielen Katholiken und auch mit den Deutschen verdorben, die bei seiner Wahl so stolz auf ihn waren. Herr!“, so beginnt der Mann. Es ist Nacht, an den Ruinenmauern flackern die Schatten der Fackeln. „Oft erscheint uns deine Kirche wie ein sinkendes Boot, das schon voll Wasser gelaufen und ganz und gar leck ist.“ Das sind düstere Sätze. Besonders von einem Kirchenfürsten. Und er macht weiter, spricht vom Unkraut auf dem Acker des Herrn, vom Dreck, der…

Benedikt XVI: Die Letzte Botschaft

Veröffentlicht in 27. Februar 2013

  Mhhh. Den letzten Segen gab es am heutigen Mittwoch von Papst Benedikt XVI. Später schreibt er noch eine Botschaft an seine 1,6 Millionen Follower auf Twitter: „Mein Wunsch ist es, dass ein jeder von uns die Freude spürt, Christ zu sein und von Gott geliebt zu sein, der uns seinen Sohn geschenkt hat.“ Ein „frommer“ Wunsch und ein schöner Wunsch noch dazu. Respekt! Starker Abgang. Ciao Benedetto!    

Ausgeliefert!

Veröffentlicht in 15. Februar 2013

Lächerlich! Wieder einmal hat ein Recherche-Team „zugeschlagen“. Diesmal bricht der „Shit-Storm“ über Amazon her. Im Juli 2012 bereits ein ähnliches Spiel. Ziel: Zalando und ein bißchen Amazon. Hätten diese Firmen mal besser TV-Werbung gemacht! Dann wäre das nicht passiert – oder war das jetzt böse? Olaf Kolbrück (Die Zeit) titulierte seine Kommentar 2012 „Die verlogene Empörung über Zalando, Amazon & Co.“. Weiter: „es gibt Kunden, die kaufen Steak, 1 Euro für hundert Gramm, und fragen sich nicht, ob das Tier jemals gelebt hat. Es gibt Kunden, die kaufen beim Mode-Discounter das T-Shirt für 3,99 und fragen sich nicht, welche Kinderhände da genäht haben. Und es gibt Menschen, die bestellen bei Zalando, mit kostenlosem Versand und Retouren, und sind nach einem ZDF-Bericht plötzlich völlig perplex.…

Mehr Fasten

Veröffentlicht in 13. Februar 2013

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Mitnichten. Es beginnt die Fastenzeit. 7 Wochen anders leben. 7 Wochen ohne oder mit. Und: Fasten ist eine persönliche Entscheidung und nicht auf andere übertragbar. Umso besser, authentischer je weniger Aufhebens um das eigene Fasten gemacht wird. No Fasten-Showtime. Ich werde also kein T-Shirt tragen mit der Aufschrift „Achtung Faster“ oder  „In 7 Wochen bin ich wieder der Alte“ oder so ähnlich. Oft ist diese Zeit mit vielen Hoffnungen besetzt. Und das mögliche Scheitern vorprogrammiert. Der Druck fasten zu wollen, sprich: müssen. Dem will ich mich eigentlich nicht aussetzen. Die Fastenzeit als persönliche Leistung zu empfinden. Idee krass verfehlt. Ich muss. Ich will. Ich lasse irgendetwas weg. Ok. Ich esse 7 Wochen keine Schokolade – Einfach! Trinke 7 Wochen…

Astronaut #1

Veröffentlicht in 11. Februar 2013

Unsere Bahnhöfe sind voll davon. Eine Werbekampagne von AXE weckt mancher Jungen – nicht Meinigen – kindlichen Berufswunsch nach dem eines Astronauten. Astronaut, ein etwas in das Vergessen geratener „Beruf“. Einen den man meines Wissens nach nicht erlernen kann – man wird dazu berufen und trainiert. Besondere Fähigkeiten nicht nur physischer Art sind erwünscht. Kein Muss – vermutlich nicht gegen den eigenen Willen. Eher schon eine Ehrensache. Der Begriff Astronaut (v. griechisch ἄστρον astron = Stern + ναύτης nautēs = Seefahrer/Matrose) lehnt sich an das Wort Aeronaut (Luftschiffer) an. Und übt eine Faszination aus. Eingezwängt in eine Kapsel. Schwerelosigkeit. Unvorstellbare Kräfte die auf einen Wirken. Und natürlich – hier schließe ich mich gerne an – einmal unseren blauen Planeten als Ganzes sehen. Von oben.…

Sonne, Schnee & Crossrad

Veröffentlicht in 10. Februar 2013


Wer heute nicht unterwegs war, ja…. hat was verpasst. Endlich nach vielen Wochen ein Sonnentag und was für einer. Wunderbares Crossrad-Wetter um die Hügel der Umgebung zu befahren. Oder natürlich um was anderes zu tun. Spaziergänger en Mass. Schlittenfahrer. Läufer mit und ohne Ski. Kurz gesagt: „What A Day!“

Dann mach doch die Bluse zu!

Veröffentlicht in 8. Februar 2013

Frauen bestehen auf ihrem Recht, sexy zu sein – ganz für sich selbst, natürlich. Darauf reagieren darf Mann nämlich nicht, sonst folgt gleich der nächste Aufschrei. Vielleicht wäre uns diese ganze Debatte erspart geblieben, wenn an diesem ominösen Abend an der Bar nicht Rainer Brüderle, sondern George Clooney gestanden hätte, um seine Tanzkarte an Frau Himmelreich weiterzureichen. Aber so müssen wir alle teilhaben an dem jämmerlichen Balzversuch des Altpolitikers gegenüber der aufsteigenden Jungjournalistin. Denn die ganze Nummer bekommt einen ganz neuen Dreh, wenn männliche Annäherung auf fruchtbaren Boden fällt. Dann wäre es unter Umständen die Geschichte eines heißen Flirts geworden und Frau Himmelreich hätte bis an ihr Lebensende einen echten Clooney bei ihren Freundinnen zum Besten geben können. Was wir daraus lernen? Wo persönliche…